Kunststofffässer
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Kunststofffässer eignen sich für die Lagerung von Stoffen, die nicht mit Kunststoff reagieren – eine leichtere, korrosionsbeständige Alternative zu Metallfässern, die häufig für chemisch nicht aggressive Flüssigkeiten verwendet wird.
Sie sind eine der Varianten innerhalb der übergeordneten Kategorie Behälter für gefährliche Abfälle.
Eine beliebte Wahl in Industriebetrieben und an Wertstoffsammelstellen.
Erhältlich in mehreren Farbvarianten, was die visuelle Unterscheidung der gelagerten Stoffe ermöglicht, ohne jedes Mal das Etikett prüfen zu müssen. Das UV-beständige Material erlaubt auch eine sichere Lagerung im Freien.
Kunststofffässer werden im Blasformverfahren aus Polyethylen hoher Dichte (HDPE) hergestellt. So entsteht eine homogene, nahtlose Wand mit guter Bruchfestigkeit auch bei niedrigen Temperaturen – ein wichtiger Vorteil gegenüber günstigeren Kunststoffen im Außeneinsatz, wo das Fass Frost und Temperaturschwankungen im Tagesverlauf ausgesetzt ist.
Im Vergleich zur Metallvariante sind Kunststofffässer deutlich leichter, was das Tragen und den manuellen Transport über kurze Strecken erleichtert. Zugleich besteht beim Kontakt mit anderen Metallteilen keine Funkengefahr – eine Eigenschaft, die in explosionsgefährdeten Bereichen geschätzt wird, wo jeder elektrostatische Funke eine reale Gefahr darstellt.
Die chemische Beständigkeit des Kunststoffs ist jedoch nicht universell – manche organische Lösemittel können die Struktur des Polyethylens mit der Zeit schwächen. Prüfen Sie daher vor dem Kauf die Verträglichkeit des Fassmaterials mit der jeweiligen Substanz anhand der Beständigkeitstabellen des Herstellers.
Am Ende ihrer Nutzungsdauer werden Kunststofffässer als Kunststoffabfall recycelt, was ihre gesamte Umweltbelastung im Vergleich zu schwerer verwertbaren Verpackungen zusätzlich senkt – ein Aspekt, den Sie bei der Planung der Verpackungsabfallwirtschaft im Betrieb berücksichtigen sollten.
Die Verschlüsse von Kunststofffässern sind meist als Schraubverschluss ausgeführt und zusätzlich mit einem Originalitätsring gesichert, der einen vorherigen Öffnungsversuch erkennen lässt – wichtig beim Transport von Stoffen, deren Verpackungsintegrität vom Befüllen bis zur Anlieferung beim Endabnehmer nachgewiesen werden muss, etwa in der Lieferkette von Chemikalien für die Lebensmittelindustrie.
Bei der Wahl des Fassungsvermögens sollten Sie nicht nur die Lagermenge, sondern auch die spätere Dosierung berücksichtigen: Kleinere Fässer mit einigen Dutzend Litern erleichtern das Tragen und die Dosierung in kleinen Mengen, größere Modelle eignen sich dort, wo der Stoff direkt per Pumpe entnommen wird, ohne die Verpackung jedes Mal umsetzen zu müssen.
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